Umweltfreundliche Energie

Fossile Energie in jeglicher Form (z.B. Öl, Gas, Kohle) sollte Grundsätzlich vermieden werden. Stattdessen empfehlen wir Energie aus erneuerbaren Quellen wie Sonne, Wind und Wasser. Aber auch diese Energieformen sollten “smart” verwendet werden. Damit das klappt, ist ein umdenken notwendig, die Zeiten in denen der Boiler in der Nacht geladen wird, sind vorbei.
Wir möchten Ihnen hier unsere Kompetenzen aufzeigen und laden Sie herzlich dazu ein, uns bei Fragen zum Thema Energie jederzeit zu kontaktieren.

Detaillierte Beratung

Wir konnten in den letzten Jahren eine Unwahrscheinliche Menge an Erfahrung im Bereich der Energieoptimierung gewinnen und können Ihnen dadurch eine auf Ihr Gebäude zugeschnittene Beratung und Planung anbieten.
Zusammen mit unseren Partnern stellen wir dabei sicher, dass Sie die beste Lösung für Ihr Objekt vorgelegt bekommen.

Gebäudehülle

Die wohl grösste Differenz im Energieverbrauch kann bei Gebäudehüllensanierungen festgestellt werden. Dabei spielt das Dach eine sehr grosse Rolle, denn warme Luft hat eine geringere Dichte als kalte Luft und steigt deshalb nach oben. Sollte das Dach nun schlecht Isoliert oder gar undicht sein, geht hier eine grosse Menge an Energie verloren.
Meist ist dies dem Hausbesitzer nicht klar, da die verlorene Energie mit Hilfe von der Heizung einfach kontinuierlich nachgereicht wird.
Wir haben Hilfsmittel (z.B. Wärmebildkameras) um diese Verluste feststellen zu können und bieten Ihnen an, mit unseren Partnern das Objekt vor Ort zu analysieren.
Bei einer Dachsanierung macht es auch Sinn, sich Gedanken über eine Photovoltaik-Anlage zu machen da diese statt der Ziegel oder des Schiefereternits montiert wird – Ihr Dach amortisiert sich damit im Verlauf der Jahre dann quasi selbst.
Eine Ineffizienz ist aber nicht nur beim Dach schnell feststellbar. Besonders bei bestehenden Gebäudehüllen kann eine Entweichung  der Energie auch bei Fenstern und Türen ersichtlich sein, wenn z.B. die Dichtungen spröde sind.

Im Wärmebild sehen Sie ein Beispiel einer Katzentüre: während die Umgebungstemperatur innerhalb des Gebäudes zwischen 19-21°C variiert, sinkt die Temperatur an den Dichtungsstellen der Katzentüre auf bis zu ca. 8°C.
Der Verlust hier ist nicht weiter schlimm, da sich die Katzentüre sehr nahe am Boden befindet und die Verlustfläche gering ist. Doch bei Fenstern kann dieser Verlust schnell die Energie- und somit die Nebenkosten in die Höhe schnellen lassen.
Mithilfe unserer Partner können wir Ihnen auch hier eine Alternative aufzeigen, sei es ein Isolieren der Aussenwand oder ein ersetzen der Fenster/Türen.

Wärme / Kälte

Eine Sanierung der Gebäudehülle macht in beinah jedem Fall Sinn, denn dabei kann die grösste Kostenfalle, nämlich der Verlust, eliminiert werden. Ein weiterer Ansatz findet sich bei der Wärmeproduktion im Gebäude selbst.
Bei den vorhanden Technologien wurden hier teilweise grosse Fortschritte erzielt was die Effizienz der Geräte betrifft, diese können im Fall einer Ölheizung beispielsweise bis zu 30% effizienter sein.
Bei einer vorhandenen Photovoltaik-Anlage (Stromproduktion) und Öl- oder Gasheizung wäre ein Technologiewechsel eine Überlegung wert:
Eine Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus (angenommene Fläche: 140m²) benötigt ca. 7-10’000 kWh Strom pro Jahr. Was auf den ersten Blick erschreckend hoch ist, könnte aber den grossen Ölverbrauch ersetzen, welcher sich bei einem (unsanierten) Eigenheim pro Jahr auf ca. 2’900 Liter Öl, umgerechnet ca. 28’000 kWh beziffert.
Die Wärmepumpe kann jedoch ihre Energie von der Photovoltaikanlage beziehen und somit einen weiteren Vorteil in der Effizienz vorweisen.

Dass eine Photovoltaik-Anlage mehrzwecktauglich ist beweist sie auch dadurch, dass sie nicht nur die Heizung unterstützen kann, sondern auch die Klimaanlage im Sommer. Was bislang als grosser Stromverbraucher und Belastung im allgemeinen Stromnetz galt, bezieht seine Energie bei heissen Tagen nämlich direkt vom Dach.
Diverse Split-Anlagen können im Winter auch gleich die Heizung unterstützen, damit sparen Sie die jeweilig benötigte  Ressource wie Gas oder Öl und ersetzen diese mit Strom von Ihrem Dach.
Unsere Meinung hier ist, dass jede Wärmepumpe mit einer Photovoltaik-Anlage kombiniert werden sollte um das Stromnetz weiter zu entlasten.

Elektro-Haushaltsgeräte

Viele Haushaltgeräte die vor mehr als 10 Jahren installiert worden sind haben einen grossen Nachteil gegenüber neuen Geräten: Sie leisten das gleiche, aber der Stromverbrauch ist wesentlich höher; sie sind gegenüber modernen Geräten nicht effizient genug. Alte Kühlschränke z.B. haben eine viel schlechtere Isolierung und müssen mehr Energie aufwenden, um Ihre Lebensmittel auf einer konstanten Temperatur zu halten.
Bei alten Spülmaschinen kommen noch mehr Faktoren ins Spiel: Wasserverbrauch, Wärmedämmung, Heisswasseraufbereitung, verstopfte Leitungen, schlechte Waschmittelverteilung usw.
Das heisst nicht, dass unsere Empfehlung lautet, alle Geräte zu ersetzen. Reparieren ist aufgrund der Ressourcenknappheit nach wie vor eine legitime alternative zum Neukauf. Jedoch empfehlen wir Ihnen bei einer anstehenden Reparatur sich über das Gerät zu informieren und abzuklären, ob eine Reparatur oder ein Ersatz mehr Sinn macht.

Beleuchtung

Die meisten, heute verkauften Lampen (Sprich: Glühmittel, nicht die komplette Lampe) sind bereits nur noch mit LED erhältlich, konventionelle Glühbirnen und Halogenglühmittel sind seit dem 1. September 2018 nicht mehr erlaubt.*
Damit werden sie beim ersetzen einer Lampe heutzutage automatisch Strom sparen. Es ist jedoch wichtig zu wissen, das jedes LED-Glühmittel Elektronik verbaut hat. Während häufig damit geworben wird, dass LEDs extrem langlebig sind mag auf das Element, welches das Licht abgibt sehr wohl zutreffen, selten jedoch auf die Elektronik.
Erfahrungswerte haben gezeigt, dass LED-Lampen ungefähr so lange ihren Dienst verrichten, wie bisherige Halogenlampen. Billige Glühmittel müssen häufiger ersetzt werden und sind somit auf lange Sicht eine grössere Belastung für die Umwelt.
*Anmerkung: Restposten dürfen noch verkauft werden.

Smart-Home

Das Haus hat heute viel mehr Technik verbaut, als noch vor 20 Jahren. Es ist ganz normal, dass man nicht mehr alles im Überblick halten kann, wenn man nicht gerade ein Händchen für die Technik hat.
Viele Angelegenheiten lassen sich heute grundlegend automatisieren, einfache Energiesteuerungen wie Heizung und Klimageräte lassen sich günstig mittels Herstellerlösungen realisieren, komplexere Angelegenheiten mit Technologien wie KNX/Modbus.
Sehen Sie sich dazu die Seite “Gebäudetechnik” an: